Grund- und Gemeinschaftsschule an der Bek

Ihr Kind liegt uns am Herzen!

Die Anderen

 


Kapitel 1 Wie alles geschah

 

Unsere Mutter sagte einmal, dass auch wenn man die Zukunft vorhersehen kann sie nur subtil ist, und jede Handlung sie verändern kann.

Damals wussten wir nicht was sie damit meint, aber heute schon.

Und jetzt einmal von ganz von vorne, Ich, meine Schwester und unsere Freunde waren am Abend auf den Weg auf eine Party. Wir dachten uns nichts dabei als wir die Schnellstraße überquerten.

Aber falsch gedacht kurz bevor wir die Straße überquert hatten kam ein Lastwagen und sah uns zu spät, er fuhr in uns rein.

Ich wurde gegen die Leitplanke geschleudert.

Als ich mit dem Kopf auf dem Boden aufgekommen bin und da lag schrie ich mit letzter Kraft nach meiner Schwester ,,Octavea’’

Aber ich bekam keine Antwort.


 

 

Kapitel 2 Der Ausbruch


Als ich aufwachte sah ich helle Lichter.

Ich wusste sofort, dass ich nicht Zuhause war.

Als ich versuchte aufzustehen plagten mich Nackenschmerzen.

Weil ich zu neugierig war wo ich war und wo meine Schwester ist stand ich trotz Schmerzen auf.

Ich war in einem weißen Zimmer mit einem Bett, alles wirkte so steril.

Die Tür die ein Rundes Fenster hatte war verschlossen.

Als ich durch das Fenster guckte sah ich einen Flur und gegenüber von meinem Zimmer sah ich ein anderes, als ich genauer hinsah, Stand Octavea an der Tür des anderen Zimmers.

Ich habe alles versucht um die Tür auf zu bekommen aber sie ging einfach nicht auf.

Als mir klar wurde, dass das alles kein Spiel war, brach ich das Fenster auf und streckte meine Hand zum Türgriff um sie zu öffnen.

Die Freude war groß, als ich die Tür öffnete und ich zur Tür meiner Schwester rannte, um sie da raus zu holen.

Sie sah verstört zu meinem Arm und fragte mich was mit meinem Arm passiert ist.

Ich erschrak, als ich das Blut sah, das mir den Arm runter lief und auf den Boden tropfte.

Schnell wischte ich das Blut mit einem Tuch auf, das ich auf einem Wagen fand wo noch Spritzen und merkwürdige Elektrochips drauf lagen.

Nachdem ich die Blutung gestillt habe, griff ich nach einer Glasscheibe, um mich und meine Schwester im Notfall zu beschützen.

Ich nahm Octaveas Hand und zog sie den Flur entlang, um einen Ausgang zu finden.

Als wir nach links abbogen, kam uns eine Krankenschwester entgegen, wir erschraken und wollten abhauen aber sie begann zu sprechen und wir hatten den Drang zu zuhören ,,Ach ihr seid doch aufgewacht, wir dachten ihr schafft es nicht aber …´´

Ich unterbrach sie und Bombardierte sie mit Fragen voll ,,Wo sind wir, Warum sind wir hier, Wie lang haben wir geschlafen und wo sind unsere Eltern und Freunde? ,,Ihr seid im Krankenhaus, Ihr wurdet mit starken Kopfverletzungen hierher gebracht, 50 Jahre lang laget ihr im Koma und was eure Eltern betrifft eure Freunde sind noch am Unfall Ort gestorben, euer Vater hatte vor 46 Jahren einen Herzinfarkt und eure Mutter ist abgehauen.

Aber hoffentlich kommt sie nicht mehr wieder´´.

Aus Wut zog ich nach der Glasscheibe und hielt sie gegen die Kehle der Krankenschwester.

Sie bekam Panik und fragte was sie getan hätte und was ich wollte.

Ich antwortete ihr mit einem Rauen Ton

,,Wo ist der Ausgang!’’ geschockt zeigte sie mit dem Finger nach rechts und sagte ,,bitte tu mir…’’

Ich ließ sie nicht aussprechen und schnitt ihr die Kehle durch.

Octavea guckte mich fragend an und fragte mich ,,Warum?’’ Ich antwortete ihr

,,Erstens, sie kann es weiter erzählen und dann werden wir gejagt und zweitens, wir müssen schnell hier weg.’’

Wir rannten zum Ausgang, aber ich hielt noch vor einem anderen Zimmer an um Kleidung zu hohlen.

Wir zogen uns schnell um und flüchteten.

Octavea riss die Tür auf und war geschockt, überall standen Hochhäuser und alles war anders.


 


Kapitel 3 Der Fremde


Wir liefen zusammen nach draußen und Octavea sagte: ,,Guck mal, Raven!’’ ich sah einen großen Wolkenkratzer auf einmal hörten wir ein Geschrei und ein Junge wurde rausgeworfen.

Wir rannten sofort zu ihm und halfen ihm auf die Beine.

Ich fragte ihn wie er heißt und warum er rausgeflogen ist ,,Ich bin Zack und bin der Nachfolger der Königin und manchmal hat die Königin schlechte Laune und ich werde bei jedem kleinsten Fehler bestraft, und ihr seid Raven und Octavea, geboren 2002 und 2003 euer Vater ist Finn und eure Mutter heißt Lexa richtig?

Octavea und ich runzelten die Stirn ,,Woher weißt du das fragten wir ,,Eure Elektrochips verraten alles und das weiß jeder über euch.’’

Ich war zuerst geschockt aber dann erinnerte ich mich an die Elektrochips auf dem Wagen.

Er nahm unsere Hand und zog uns weg.

Zuerst war ich ein bisschen verwirrt, aber dann erklärte er uns alles. ,,Ihr Beiden werdet von `den Anderen´ gesucht.“

Octavea fragte wer „die Anderen’’ sind.

,,Die Anderen“ sind Roboter die programmiert wurden Straftäter zu suchen.’’


,,Aber wir sind doch keine Straftäter!?’’ sagte Octavea.

,,Doch, deine Schwester hat doch die Krankenschwester ermordet.’’

Ich habe versucht meine Tat zu verdrängen, aber es ging mir immer und immer wieder durch den Kopf.

Zack verabschiedete sich weil er noch viel zu tun hat.


 


Kapitel 4 Alles wird gut


Wir mussten uns erst mal einen sicheren Platz suchen wo uns keiner jagt, und den fanden wir nach einer Zeit auch.

Hinter dem Gebäude der der Königin suchte kein Roboter nach uns. Wir versteckten uns in einer Gasse und überlegten uns einen Plan.

Wir wurden müde und schliefen ein.

Am nächsten Morgen wurden wir von Zack aufgeweckt er brachte uns Komische Tabletten.

Ich hoffte auf ein Brötchen, aber er meinte, dass diese Tablette uns den ganzen Tag fit hält.

Ich fragte ihn ob er uns zur Königin bringen kann und er meinte das es schwierig sei aber nicht unmöglich.

Er ließ uns durch den hinter Eingang durch.

Ich war schon angespannt als ich durch den Flur zum Sahl ging.

Ich befürchtete das schlimmste aber Octavea ermutigte mich und sagte, dass ich keine Angst haben solle, weil ja alles gut werde.

Ich nahm noch einmal Luft und ging durch die Tür.

Als ich sah, wer vor mir stand, blieb mir die Luft weg.

,,Mom!!’’ Ich rannte ich in ihre Arme und Octavea hinterher.

Ich war so glücklich, als ich sie im Arm hatte, indem Moment wurde mir alles klar: die Roboter wollten uns gar nicht jagen und dann töten, sondern uns einfach nur zu unserer Mutter bringen.

Ich wollte sie gar nicht mehr aus den Armen lassen.

Also heißt es, dass meine Mutter „Die Königin der Zukunft“ ist.


 

Ende